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Leben im Regenwald

Wir befinden uns im Osten Ecuadors, der Teil des großen Amazonasgebietes ist. Hier leben fast ausschließlich „Indigenos“, die Ureinwohner Ecuadors, die ungefähr ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes ausmachen.

Schamanismus, Kräuterheilkunst, überlieferte Riten und der unabdingbare Glaube in die Kraft der Natur bilden die Grundlage dieses Lebens. Reißende Flüsse, Wasserfälle und der oft undurchdringliche Dschungel, mit seiner Pflanzenvielfalt und Tierwelt, wie Boas, Kaimane, Wildkatzen, Affen und vieles mehr prägen diesen Landstrich und das Leben der Menschen.

Die ca. 40 Familien von Jatun Yacu leben in einfachsten Häusern, meist zusammengezimmert aus Brettern, fast alle ohne fließendes Wasser oder Toilette. In den simplen Behausungen leben bis zu 15 Personen alle unter einem Dach. Und hier leben auch unsere Kinder und jungen Erwachsenen.

Die Familienplanung bei den Kichwas gibt kein Limit vor: 10-12 Kinder sind somit Alltag. Arbeitsmöglichkeiten sind rar, die einfache Schulbildung und die damit einhergehende Perspektivlosigkeit führen zu Alkoholproblemen, dem Verfall der Familienstrukturen und letztendlich einem fortschreitenden Identitätsverlust. Die Folgen sind Armut, Mangelernährung und damit verbundene Krankheiten, die den Alltag im Dschungel mehr und mehr bestimmen. Die Leidtragenden sind, wie meist, die Kinder.