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Das Buch

Das Buch: Die Kinder von Jatun Yacu – Ein Leben mit behinderten Kindern im Regenwald Ecuadors

Die Kinder von Jatun Yaco

Eine Reise, die Leben verändert.

Als sich Christina Weil vor mehr als fünf Jahren nach Ecuador aufmacht, wollte Sie eigentlich nur eine Auszeit von täglichen Allerlei nehmen. Ein Tausch, ein bürgerliches Leben in Deutschland, bestimmt von täglicher Arbeit und Routinen, Verabredungen nach Kalender und jammern auf hohem Niveau gegen ein Abenteuer in einem kleinen Land am Äquator, im Regenwald von Ecuador am Ufer des Flusses Jatun Yacu.

Nach ihrer Auszeit war ihr klar, sie hat ihr Herz an das kleine Land am Äquator verloren. Die Wohnung und der Arbeitsplatz in Köln wurden endgültig gekündigt und mit nur zwei Koffern Gepäck, beginnt Christina Weil ihr neues Leben in einem der ärmsten Ländern Südamerikas.

In den vergangen Jahren lebt Christina Weil an den unterschiedlichsten Orten in Ecuador. Sie arbeitet an einer privaten Schule an der Küste, baute ein Haus in einem kleinen Fischerort und fand letztendlich ihre Lebens- und Herzensaufgabe bei fünf behinderten Kindern in einem kleinen Dorf mitten im Regenwald am Ufer des Flusses Jatun Yacu.
Hier widmet sie sich geistig behinderten Kindern, die in ihren Familien mit durchschnittlich 10 Geschwistern einfach untergehen, von ärztlicher Versorgung, Mangelernährung, fehlender Schulbildung oder sogar behinderten gerechten Lernen einmal ganz abgesehen. Mitten im Urwald baute sie eine Behindertenwerkstatt, setzt sie für benachteiligte Familien ein und kümmert sich um Behörden und Krankenhausbesuche.

Ecuador gehört zu dem viertärmsten Land in Südamerika. Neben Korruption, Arbeitslosigkeit wird einigen Teilen des Landes noch Schamanismus und Heilkräuterkunde praktiziert.
Sprechstunden von Ärzten finden schon mal in der Küche von Hostels statt, Gambas werden in der gleichen kleine Garage verkauft, wo man sich die Haare schneiden lassen kann und natürlich werden auch hier die Autos repariert, die in Deutschland schon seit 20 Jahren nicht mehr durch den TÜV kommen. Oder bei einem verstauchten Finger bekommt man im Krankenhaus auch gerne eine Hämorridensalbe verabreicht („ist halt gerade da“).

Auf kurzweiligen 226 Seiten beschreibt Christina Weil, in Tagebuchform, ihr spannendes Leben in Ecuador, die Arbeit mit den behinderten Kindern und ihrem Alltag, geprägt von Unwägbarkeiten, die für Westeuropäer einfach nur unvorstellbar sind und freut sich über kleine und große Erfolge bei den behinderten Kindern, im Dorf und ihrem Umfeld.
Es ist ehrlich, immer positiv geschrieben und bringt uns einem Leben und einer Kultur näher, von der viele von uns so noch nie gelesen oder gehört haben.
Christina Weil: Die Kinder von Jatun Yacu ist ab sofort erhältlich in gut sortierten Buchhandlungen sowie im GMO-Shop: http://www.gmolabelshop.de/detail/index/sArticle/47 und bei amazon: http://amzn.to/1BxBxky

Die Autorin:
Christina Weil (51), passt als große, schlanke Frau mit langen schwarzen Haaren so gar nicht in ihre seit 5 Jahren frei gewählte neue Heimat, überragt sie doch ihre Schützlinge im Regenwald von Ecuador um Haupteslänge.

Geboren und aufgewachsen in der Nähe von Frankfurt, hat sie nach dem Abitur das Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie aufgenommen. Nachdem sie viele Jahre als Verhaltenstrainerin in der Erwachsenenbildung und als verantwortliche Projektleiterin in unterschiedlichen Aufgabenfeldern gearbeitet hat, nahm sie im Frühjahr 2009 eine 3-monatige Auszeit, die sie nach Ecuador führte.

Dieser Aufenthalt, der eine Mischung aus Sprachferien, der Mitarbeit auf einer Farm und das Kennenlernen von Land und Leuten werden sollte, prägte und beeindruckte sie sehr. Zurück in Deutschland kündigte sie ihre Wohnung, regelte alle Angelegenheiten um künftig ihren Lebensmittelpunkt in das zweitkleinste Land Südamerikas – Ecuador – zu verlegen. Den Beginn ihres neuen Lebens startete sie als „psychologische Beraterin“ an einer dortigen Schule und lebte an der Nord-Küste von Ecuador, bis sie Anfang des Jahres 2012  die Dorfgemeinschaft „Jatun Yacu“ und ihre Bewohner kennenlernte. Dort begegneten ihr mehrere behinderte junge Mädchen und es reifte in ihr der Entschluss, diese Kinder und ihre Familien zu unterstützen und im Regenwald eine Werkstatt/Schule für behinderte Kinder und Jugendliche aufzubauen.

Sicherlich gab es den einen oder anderen Rückschlag, doch Christina ist eine Kämpferin. Und so hat sie das schier Unmögliche fertiggebracht und im Regenwald ein Grundstück gekauft und mit einem Haus bebaut. Unter wirtschaftlich schwierigsten Bedingungen und in direkter Konfrontation mit unvorstellbarer Armut hat sie ihren neuen Lebensmittelpunkt in den Regenwald verlegt und versucht Stück für Stück mit wenig Unterstützung den Kindern von Jatun Yacu eine zunächst  zumindest theoretische Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu schaffen.
DIE KINDER VON JATUN YACU schildert das Schicksal von Menschen im Regenwald Ecuadors und das Leben einer Mitteleuropäerin, die alles aufgegeben hat, um ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben.

Das Projekt:
Der Verein Jatun Yacu e.V. unterstützt ein Projekt für behinderte Kinder und Jugendliche im Regenwald Ecuadors.
Fehlende Schulbildung der Ureinwohner und die noch weitest gehende, traditionelle Lebensform sind einige Gründe für Vorurteile und Diskriminierung, die der Chancengleichheit und dem Zugang zu qualifizierten Arbeitsplätzen weiterhin im Wege stehen. Daneben bestimmen Armut, Krankheiten und fehlende Aufklärung den Alltag im Dschungel. Die Leidtragenden sind, wie meist, die Kinder.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, behinderten und lernbeeinträchtigten Kindern in diesem Teil Ecuadors zu helfen. Konkret geschieht dies in einem kleinen Dorf am gleichnamigen Fluss „Jatun Yacu“, in dem mehrere behinderte Kinder und Jugendliche mit ihren Familien leben.

Mit der Unterstützung von Förderern haben wir die erste Behindertenwerkstatt im Regenwald (nahe der Provinzhauptstadt Tena) errichtet, mit dem Ziel, den dort lebenden benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine praktische Bildung zu geben, die ihnen ein Betätigungsfeld eröffnet und die Integration ins Dorfleben verstärkt. Die praktische Bildung umfasst traditionelle Handarbeiten der indigenen Bevölkerung (Armbänder, Ohrringe aus Naturmaterialien, etc.) sowie weitere Fertigkeiten wie nähen, weben, und knüpfen. Daneben wird die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in Form von Mal-, Musik- und Tanzunterricht unterstützt.